{"id":45886,"date":"2025-06-19T16:54:49","date_gmt":"2025-06-19T14:54:49","guid":{"rendered":"https:\/\/trashhero.org\/warum-die-erweiterte-herstellerverantwortung-epr-nicht-funktioniert-und-was-wir-dagegen-tun-koennen\/"},"modified":"2025-06-19T16:57:09","modified_gmt":"2025-06-19T14:57:09","slug":"erweiterte-herstellerverantwortung-epr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/trashhero.org\/de\/erweiterte-herstellerverantwortung-epr\/","title":{"rendered":"Warum die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) nicht funktioniert und was wir dagegen tun k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\r\n<p>Wo auch immer du das liest, halte kurz inne und schau dich um. Wahrscheinlich siehst du \u00fcberall Produkte, die absichtlich f\u00fcr eine kurze Lebensdauer konzipiert wurden: Verpackungen, die nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden, Elektronik mit geplanter Obsoleszenz, Ger\u00e4te, die nicht repariert werden k\u00f6nnen, und schnelle Mode, die bereits nach einer Saison sch\u00e4big wirkt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Jahrzehntelang wurde <strong>die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)<\/strong> als L\u00f6sung angepriesen \u2013 ein politisch gepr\u00e4gtes Konzept, durch das die Hersteller f\u00fcr die Umweltkosten ihrer Produkte zur Rechenschaft gezogen werden. Die Theorie ist einfach: Wenn Unternehmen f\u00fcr ihre Produkte nach deren Gebrauch verantwortlich gemacht werden, werden sie bessere, langlebigere und weniger umweltsch\u00e4dliche Produkte entwickeln.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aber das trifft in der Praxis keineswegs zu. Ein neuer <a href=\"https:\/\/zerowasteeurope.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ZWE_Apr25_DesiginingEPR_report.pdf\">Bericht von Zero Waste Europe<\/a>, in dem die letzten 30 Jahre der EPR- Umsetzung in der EU und dar\u00fcber hinaus analysiert wurden, zeigt, dass die Abfallmengen immer noch weiter zunehmen, die Recyclingraten stagnieren und die <a href=\"https:\/\/www.reloopplatform.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/What-We-Waste-Reloop-Report-April-2021-1.pdf\">Wiederverwendungsraten in dieser Zeit sogar drastisch gesunken sind<\/a><sup>1<\/sup>. Viele Hersteller haben einfach nur Bussgelder gezahlt, um die Vorschriften einzuhalten \u2013 ohne ihre Produkte zu verbessern bzw. bessere Lieferungs- oder Vermarktungsstrategien in Betracht zu ziehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Irgendetwas ist da gr\u00fcndlich schiefgelaufen. Die Idee der EPR \u00fcberzeugt nach wie vor, aber die heutigen Systeme m\u00fcsse grundlegend \u00fcberarbeitet werden, wenn sie ihr Versprechen einl\u00f6sen sollen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist EPR?<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) ist genau das, wonach sie klingt: die Ausweitung der Herstellerverantwortung \u00fcber den Verkauf hinaus. Anstatt Produkte am Ende ihrer Lebensdauer zum Problem eines anderen werden zu lassen, machen EPR-Massnahmen Unternehmen finanziell, logistisch und manchmal auch physisch daf\u00fcr verantwortlich, was mit ihren Produkten und Verpackungen geschieht, wenn die Verbraucher*innen sie nicht l\u00e4nger verwenden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Extended_producer_responsibility#:~:text=13%20Further%20reading-,Origin,Swedish%20Ministry%20of%20the%20Environment.\">Urspr\u00fcnglich<\/a> sollten damit die Umweltauswirkungen von Produkten zu Gesch\u00e4ftskosten gemacht werden, um so Anreize f\u00fcr die Hersteller zu schaffen, Produkte zu entwickeln, die leichter wiederverwendet, repariert und recycelt werden k\u00f6nnen \u2013 oder besser noch, um Abfall von vornherein zu vermeiden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Doch allzu oft wird diese Verantwortung heute &#8222;verd\u00fcnnt&#8220;. Die Unternehmen zahlen am Schluss symbolisch Geb\u00fchren, um die Abfallabfuhr, R\u00fccknahmeprogramme oder ein paar zus\u00e4tzliche Recyclingbeh\u00e4lter zu finanzieren \u2013 praktisch ein \u201eZahl, damit du verschmutzen kannst\u201c-System.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" class=\"wp-image-45563\" src=\"https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-3-1024x576.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-3-1024x576.png 1024w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-3-300x169.png 300w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-3-768x432.png 768w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-3-1536x864.png 1536w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-3.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie das derzeitige System funktioniert<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Heute funktionieren die meisten EPR- Systeme folgendermassen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Die Hersteller zahlen Geb\u00fchren in ein kollektives System, das h\u00e4ufig von einer Herstellerverantwortungsorganisation (Producer Responsibility Organisation, PRO)<br \/>betrieben wird.<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Die PRO finanziert die Abfuhr, die Sortierung und das Recycling (oder die Entsorgung) von Abfallprodukten.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Hersteller behaupten sogar, dies schliesse den Kreislauf, doch in Wahrheit weist das System gravierende M\u00e4ngel auf:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\">\r\n<li><strong>End-of-life<\/strong>: Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf dem Recycling und nicht auf der Abfallvermeidung oder der F\u00f6rderung der Wiederverwendung. Dadurch wird Abfall als unvermeidlich angesehen und nicht als etwas, das durch bessere Gestaltung und Infrastruktur vermieden werden kann. Wie der <a href=\"https:\/\/zerowasteeurope.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ZWE_Apr25_DesiginingEPR_report.pdf\">Bericht von Zero Waste Europe<\/a> aufzeigt, hat die Umsetzung der EPR ohne Wiederverwendungsziele dazu gef\u00fchrt, dass die Wiederverwendung die am wenigsten bevorzugte Option ist.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"2\">\r\n<li><strong>Geb\u00fchrenstrukturen<\/strong>: Hersteller zahlen oft nach Gewicht oder allgemeinem Materialtyp (z. B. \u201eMetall\u201c oder \u201ePlastik\u201c), ohne dass die \u00d6ko-Modulation stark genug ist, um wirklich nachhaltige Strukturierung zu belohnen und schlechte zu bestrafen. <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0956053X2300380X\">Dadurch wird der Anreiz zur Innovation geschw\u00e4cht.<\/a><\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-table\">\r\n<table class=\"has-fixed-layout\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>Durch die <strong>\u00d6ko-Modulation<\/strong> werden die EPR-Abgaben auf der Grundlage der Umweltleistung einzelner Produkte angepasst, sodass es weniger kostet, das Richtige zu tun, und teurer ist, wenn man die Umwelt verschmutzt. Beispiel: Eine wiederverwendbare Glasflasche = niedrigere EPR-Abgabe. Ein Plastikbeutel mit<br \/>mehreren Materialschichten, der nicht recycelt werden kann, bedeutet eine viel h\u00f6here EPR-Geb\u00fchr. Ziel ist es, starke <em>finanzielle Anreize<\/em> bei der Produktentwicklung zu schaffen, umweltfreundlicher zu sein \u2013 nicht nur f\u00fcr die Abfallwirtschaft, sondern f\u00fcr die <em>Abfallvermeidung<\/em>.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"3\">\r\n<li><a href=\"https:\/\/www.breakfreefromplastic.org\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Final_EPR-Compatible-with-Planetary-Boundaries_JMSimon.pdf\"><strong>Mangelnde Gesetzgebung<\/strong><\/a>: Viele PROs werden von der Industrie kontrolliert und regulieren sich selbst, was zu einem Interessenkonflikt f\u00fchrt. Die Hersteller haben wenig Motivation, sich ehrgeizige Ziele f\u00fcr die Wiederverwendung oder hohe Umweltstandards zu setzen, wenn sie sich selbst kontrollieren. Gleichzeitig stellen die Einnahmen, die sie der Regierung zur Verf\u00fcgung stellen, eine Plattform f\u00fcr Lobbyarbeit dar und erm\u00f6glichen es ihnen zu behaupten, dass sie etwas tun.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"4\">\r\n<li><strong>Fehlende Transparenz<\/strong>: Es ist oft unklar, welche Ziele die PROs verfolgen (wird z. B. \u201eRecycling\u201c an der Sammelstelle oder bei der Lieferung an eine Recyclinganlage gemessen?), ob sie erreicht werden, wie die Mittel verwendet werden oder was wirklich mit den gesammelten Abf\u00e4llen geschieht. Infolgedessen tragen die Kommunen und die Steuerzahler*innen immer noch einen Grossteil der Verwaltungslast. Betrug und <a href=\"https:\/\/www.earthday.org\/a-critical-lens-on-sheins-extended-producer-responsibility-fund-fast-fashion-greenwashing\">Greenwashing<\/a> sind echte Risiken.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"5\">\r\n<li><strong>Fehlende Integration<\/strong>: In den derzeitigen EPR-Vorschriften wird die Abfallwirtschaft nur sehr selten spezifiziert oder kontrolliert. PROs k\u00f6nnen daher jegliche bestehenden Gesetze zu diesem Thema befolgen, unabh\u00e4ngig davon, ob darin die Verbrennung oder das Recycling in geschlossenen Kreisl\u00e4ufen von Plastik vorgesehen ist. Mit anderen Worten: EPR kann nur dann gut funktionieren, wenn bereits ein gutes Abfallmanagementsystem vorhanden ist.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die derzeitigen EPR-Systeme verwickeln uns also bestenfalls in eine endlose Abfallwirtschaft und tragen nichts zur Abfallvermeidung, Ressourceneffizienz oder einem gerechten \u00dcbergang bei; in den schlimmsten F\u00e4llen k\u00e4mpfen sie sogar gegen ein solches Ergebnis an.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" class=\"wp-image-45566\" src=\"https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-4-1024x576.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-4-1024x576.png 1024w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-4-300x169.png 300w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-4-768x432.png 768w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-4-1536x864.png 1536w, https:\/\/trashhero.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Untitled-design-4.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie<\/strong><strong> <em>k\u00f6nnten<\/em><\/strong> <strong>wir dazu beitragen, die EPR wirksam umzusetzen<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>EPR kann immer noch eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer Kreislaufwirtschaft spielen. Aber nur dann, wenn diese grundlegend umstrukturiert wird und der Hierarchie der Abfallwirtschaft folgt, wobei die Vermeidung an erster Stelle steht. Das k\u00f6nnte folgendermassen aussehen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>An erster Stelle stehen Pr\u00e4vention und \u00d6kodesign<\/strong>: Das grundlegende Ziel ist die Verringerung der von uns erzeugten Abfallmenge. EPR-Mittel helfen beim Aufbau von Wiederverwendungssystemen, Nachf\u00fcllnetzwerken und Reparaturdiensten \u2013 und nicht nur beim Ausbau der Infrastruktur f\u00fcr die Abfallwirtschaft. EPR-Geb\u00fchren f\u00f6rdern wiederverwendbare, langlebige und ungiftige Designs.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Starke \u00d6ko-Modulation<\/strong>: Die Geb\u00fchren belohnen eindeutig nachhaltige Produkte und bestrafen umweltverschmutzende und m\u00fcllgenerierende Produkte, wodurch greifbare finanzielle Signale ausgesendet werden, die zu besseren Produktedesigns anregen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Pfandsysteme<\/strong>: Die Verbraucher*innen zahlen einen geringen Aufpreis f\u00fcr Verpackungen und haben so einen Anreiz, diese bei einer Sammelstelle abzugeben, um eine R\u00fcckerstattung zu erhalten, sodass dem Hersteller wiederverwendbare Artikel zugef\u00fchrt werden oder ein hochwertiges Recycling gew\u00e4hrleistet werden kann. (Pfand ist eine Art von EPR und hat sich als die effizienteste und wirksamste Methode erwiesen, hohe Sammelquoten f\u00fcr Verpackungen zu erreichen. Viele L\u00e4nder, die ein Pfandsystem eingef\u00fchrt haben, haben <a href=\"https:\/\/www.reloopplatform.org\/global-deposit-book\/\">R\u00fccklaufquoten von \u00fcber 90 %<\/a> erreicht).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Klare, ehrgeizige Ziele<\/strong>: Verbindliche Zielvorgaben f\u00fcr die Abfallvermeidung, die Wiederverwendung, die Recyclingf\u00e4higkeit und den Verzicht auf giftige Inhaltsstoffe stehen im Mittelpunkt der EPR- Gesetzgebung, nicht nur die Recyclingquoten. Die Ziele sind klar definiert (d. h. <em>wann <\/em>und <em>wie <\/em>sie gemessen werden). Sie sind progressiv und stellen sicher, dass das lokale Abfallwirtschaftssystem in der Lage ist (oder im Laufe der Zeit in der Lage sein wird), sie effektiv zu erf\u00fcllen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Unabh\u00e4ngige Verwaltung<\/strong>: Die Organisationen der Herstellerverantwortung werden unabh\u00e4ngig verwaltet und reguliert und unterliegen einer starken \u00f6ffentlichen Kontrolle, um eine Vereinnahmung durch die Industrie zu verhindern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Transparenz und \u00f6ffentliche Rechenschaftspflicht<\/strong>: Offener Zugang zu Daten, \u00dcberpr\u00fcfung und \u00dcberwachung durch Dritte und sinnvolle Sanktionen bei Nichteinhaltung sind Standard.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Integration mit anderen Richtlinien<\/strong>: EPR ist Teil einer <a href=\"https:\/\/changingmarkets.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/EPR-Position-Paper-Final.pdf\">umfassenderen Strategie f\u00fcr das Ressourcenmanagement<\/a>, die zusammen mit der Abfallbewirtschaftung, der Klimapolitik, der Gesundheitspolitik und anderen Strategien f\u00fcr materielle Ressourcen betrachtet wird, sodass sie alle miteinander vereinbar sind. Verbote, Obergrenzen und Handel, Produktionsreduzierung, Wiederverwendungsziele, Steuern und andere politische Instrumente werden neben EPR eingesetzt, um die Kreislaufwirtschaft zu unterst\u00fctzen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn EPR-Systeme in diesem Sinne umgestaltet werden, k\u00f6nnen sie zu einer starken Antriebskraft f\u00fcr Innovation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden, anstatt ein Symbol f\u00fcr Greenwashing und eine schwache \u201ePay to pollute\u201c-Politik zu st\u00fctzen. Die <a href=\"https:\/\/trashhero.org\/de\/was-ist-das-globale-plastikabkommen\/\" data-type=\"page\" data-id=\"42217\">Verhandlungen zum globalen Plastikabkommen<\/a> werden eine Schl\u00fcsselrolle dabei spielen, ob dies geschehen wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es liegt auf der Hand, dass die Hersteller nicht nur f\u00fcr das Abfallmanagement verantwortlich gemacht werden m\u00fcssen, sondern auch daf\u00fcr, dass weniger Abf\u00e4lle entstehen. Eine wirkliche Ausweitung ihrer Verantwortung bedeutet, dass sie \u00fcber das &#8222;Recycling&#8220; hinausgehen und Produkte und Infrastrukturen wie Pfandsysteme entwickeln m\u00fcssen, die Kreislaufwirtschaft zur einfachen Option machen, nicht zur Ausnahme.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\">\r\n<li><a href=\"https:\/\/www.reloopplatform.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/What-We-Waste-Reloop-Report-April-2021-1.pdf\">In Indonesien wurden 1999 Bier und Erfrischungsgetr\u00e4nke zu 76 % in wiederbef\u00fcllbare Beh\u00e4lter abgef\u00fcllt. Im Jahr 2019 war dieser Anteil auf 4 % geschrumpft. <\/a>.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo auch immer du das liest, halte kurz inne und schau dich um. 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