Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats:
56 Länder trafen sich in Kolumbien, um das Ende der fossilen Brennstoffe zu planen

Zum ersten Mal kamen Vertretungen von 56 Regierungen in Santa Marta, Kolumbien, zusammen, um mit der Planung eines Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen zu beginnen – ausserhalb des üblichen UN-Prozesses. Bemerkenswert ist, dass auch Forderungen nach einer Reduzierung von Petrochemikalien auf der Tagesordnung standen, wobei GAIA und andere darauf drängten, im Rahmen des Übergangs die Obergrenzen für die Kunststoffproduktion zu senken. Eine zweite Konferenz in Tuvalu ist bereits geplant.
Die Müllkrise im Gazastreifen: illegale Mülldeponien und kein Ende in Sicht

Da die Abfallinfrastruktur in Gaza zerstört ist, sammeln sich täglich 2’000 Tonnen verrottender Müll neben den Lagern der vertriebenen Familien an. Die Vereinten Nationen warnen vor der Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt, die durch die weitreichende Verschmutzung aufgrund von Abfällen im Gazastreifen verursacht wird.
KI-Rechenzentren verursachen Wärmeinseln, von denen 340 Millionen Menschen betroffen sind

Eine weltweite Umfrage unter 6’000 Rechenzentren ergab, dass diese die Umgebung um bis zu 9 °C erwärmen und das Problem wird weitgehend unterschätzt, obwohl ihre Zahl rasant zunimmt.
Von Brustimplantaten bis hin zu Babyspielzeug: die überraschenden Quellen von Mikroplastik

Ein neuer Bericht beleuchtet die Belastung durch Mikroplastik in fünf Bereichen des täglichen Lebens – von Kinderspielzeug und Haushaltsfarben bis hin zu Krankenhausausrüstung und Brustimplantaten. Frühgeborene in Neugeborenenstationen nehmen Schätzungen zufolge innerhalb von nur 72 Stunden bis zu 115 Mikroplastikpartikel auf. Wenn du deine eigene Belastung zu Hause verringern möchtest, bietet die BBC einen praktischen Leitfaden, der dir zeigt, wo du ansetzen kannst.
Plastik gelangt in Weizen- und Tomatenpflanzen und hemmt deren Wachstum

Mikroplastik im Boden wird von den Wurzeln aufgenommen und in der Pflanze verteilt; Polyesterfasern aus der Wäsche erwiesen sich als besonders schädlich und waren zudem in dem als Dünger verwendeten Klärschlamm am häufigsten anzutreffen.
Der Meeresspiegel ist höher als gedacht und das Land sinkt zudem schneller

Zwei gross angelegte neue Studien haben ergeben, dass bereits 80 Millionen Menschen in Küstengebieten unterhalb des Meeresspiegels leben und in vielen Flussdeltas sinkt das Land schneller ab, als der Meeresspiegel steigt.
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