Juli 2026 : DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

by Seema on 10. Juli 2026 No comments

Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats:

Sieg! Fidschi stoppt den Plan eines Milliardärs für den «Aschenbecher des Pazifiks»

Der kleine Inselstaat hat einen Vorschlag abgelehnt, jährlich 900’000 Tonnen Abfall aus der gesamten Pazifikregion zu importieren und in einer riesigen Müllverbrennungsanlage nahe Nadi, dem wichtigsten internationalen Tourismus-Drehkreuz des Landes, zu verbrennen.
Lokale Dorfgemeinschaften bezeichneten das Vorhaben als „Abfallkolonialismus“. Der Entscheid erinnert eindrücklich daran, dass die Verbrennung von Abfällen zur Energiegewinnung (Waste-to-Energy) nicht die saubere Lösung ist, als die sie oft dargestellt wird – und dass sich immer mehr Gemeinschaften dagegen wehren, solche Anlagen in ihrer Nachbarschaft zu akzeptieren.

 

Nikes WM-Trikots aus recyceltem Material halten nicht, was sie versprechen

Die Trikots wurden mithilfe des sogenannten „fortschrittlichen chemischen Recyclings“ von Textilien hergestellt – einer Technologie, die oft als Zukunft der Kreislaufwirtschaft in der Mode gefeiert wird. Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass die Realität deutlich komplizierter ist.
Chemisches Recycling ist teuer, schwer zu skalieren und funktioniert bislang vor allem mit sauberen Produktionsresten – nicht mit der Realität gebrauchter Kleidung aus Mischmaterialien, mit Farbstoffen, Reissverschlüssen und Etiketten. Selbst die optimistischsten Prognosen der Branche fallen angesichts der 169 Millionen Tonnen Polyester, die jedes Jahr neu produziert werden, kaum ins Gewicht. Kritiker*innen sehen darin deshalb eher eine Rechtfertigung, weiterhin Kunststoffkleidung zu produzieren, als eine echte Lösung für die weltweite Textilabfallkrise.

 

Schwedische Fussballfans pinkeln fürs Klima

Im Stadion des schwedischen Fussballclubs Malmö FF wird der Urin der Fans gesammelt, aufbereitet und zu Dünger verarbeitet. Er soll synthetische Düngemittel ersetzen, die auf fossilen Rohstoffen basieren. Das Ziel ist, die Abhängigkeit von fossilen Düngern zu verringern. Deren Herstellung verursacht weltweit rund 1,13 Milliarden Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr – mehr als der gesamte Flugverkehr.
Forschende schätzen, dass menschlicher Urin in Schweden theoretisch bis zu 30 % der synthetischen Düngemittel ersetzen könnte. So wird aus etwas, das normalerweise weggespült wird, eine wertvolle Ressource für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

 

Freiwilligem droht Gefängnis, weil er einen verschmutzten Fluss aufgeräumt hat

Der britische Umweltanwalt Paul Powlesland wurde angeklagt, weil er ohne Bewilligung Abfall aus einem Fluss entfernt haben soll – ausgerechnet von der Behörde, die eigentlich für dessen Sauberkeit zuständig ist. Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen säuberte er einen stark verschmutzten Abschnitt des River Roding im Osten Londons. Dabei sammelten sie über 200 Säcke Abfall, darunter Verpackungen, Spritzen, Haushaltsgeräte und sogar Waffen. Kurz darauf leitete die Umweltbehörde ein Verfahren gegen ihn ein. Der Vorwurf: Er habe die Aufräumaktion ohne die erforderliche Bewilligung durchgeführt. Im schlimmsten Fall drohen ihm dafür bis zu zwei Jahre Gefängnis.

 

Dieser Einwegbecher ist Australiens grösster Verpackungs-Flop

Ein völlig unnötiger Einwegbecher aus Plastik und Metall, wie er in trendigen Cafés für Eiskaffee verwendet wird, wurde zur schlechtesten Verpackung Australiens gekürt. Weil die Materialien fest miteinander verbunden sind, wird der Becher weder von Pfandsystemen akzeptiert noch lässt er sich einfach recyceln.
Den Preis für die beste Verpackung erhielt dagegen ein wiederverwendbares Milchfass-System, das seit 2021 schätzungsweise 4,5 Millionen Einweg-Plastikflaschen ersetzt hat. Ein gutes Beispiel dafür, dass Mehrweg bereits heute funktioniert, wenn Unternehmen sich dafür entscheiden.

 

Klimaanlagen: Lösung gegen Hitze oder Teil des Problems?

In Frankreich wird derzeit heftig darüber diskutiert, ob Klimaanlagen die richtige Antwort auf immer häufigere Hitzewellen sind oder ob sie das vom Menschen verursachte Problem langfristig sogar verschärfen. Nur 25 % der französischen Haushalte verfügen über eine Klimaanlage. Zum Vergleich: In Spanien und Italien sind es rund 50 %, in den USA und Japan sogar 90 %. Umweltschützende argumentieren, dass Klimaanlagen zwar die Folgen der Klimakrise lindern, aber durch ihren Energieverbrauch und ihre Emissionen zu deren Ursachen beitragen. Gleichzeitig führen extreme Temperaturen bereits zu Schulschliessungen und belasten Spitäler. Deshalb räumen inzwischen selbst Frankreichs Grüne ein, dass Klimaanlagen in manchen Situationen unvermeidbar sein könnten.

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SeemaJuli 2026 : DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

JUNI 2026: DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

by Seema on 1. Juni 2026 No comments

Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats:

Marken-Babynahrung mit Mikroplastik verunreinigt

Ein neuer Bericht von Greenpeace hat ergeben, dass in Babynahrungsbeuteln von Nestlé und Danone bis zu 99 Plastikpartikel pro Gramm sowie eine Reihe von Kunststoffchemikalien enthalten sind. Dies hat Forderungen nach strengeren Vorschriften zum Schutz von Säuglingen vor Gesundheitsschäden sowie den Aufruf an die Hersteller laut werden lassen, in Sachen Lebensmittelsicherheit „über die gesetzlichen Anforderungen hinauszugehen“.

 

Plastikmüll bedroht seltene Massenbrutplätze von Schildkröten

Plastikverpackungen und Fischereiausrüstung behindern Hunderttausende von Oliv-Bastardschildkröten bei der Eiablage an der Küste von Odisha in Indien, einem der wenigen derartigen Nistplätze weltweit und gefährden die Jungtiere auf ihrem Weg zurück ins Meer. 

Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Lebensmittel- und Getränkeverpackungen als „weltweit am häufigsten vorkommender Küstenmüll“ identifiziert wurden. Sie sind auf allen sieben Kontinenten zu finden und verdeutlicht, warum Cleanups an Stränden nach wie vor so wichtig sind.

 

Wie der Iran-Krieg die Preise für Lebensmittel in die Höhe treibt

Eine hervorragende grafische Darstellung von Reuters zeigt, dass nicht nur die Transportkosten von den steigenden Ölpreisen betroffen sind, sondern auch die Kosten für Chemikalien und Kunststoffe, die in Alltagsprodukten verwendet werden.

Insbesondere in Asien sind die Preise besonders schnell gestiegen, was unsere übermässige Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen deutlich gemacht hat. Viele, darunter auch die UNO, haben die Handelsbarrieren in Frage gestellt, die den Einsatz alternativer Materialien behindern und darauf hingewiesen, welche Widerstandsfähigkeit eine lokale Wiederverwertungsinfrastruktur in diesen Zeiten bieten könnte.

 

Deutschland und Grossbritannien sind im Jahr 2025 die grössten Exporteure von Kunststoffabfällen

Die zweifelhafte Ehre, die grössten Müllablader der Welt zu sein, führt dazu, dass Länder wie die Türkei und Malaysia mit der schieren Menge an ankommendem Müll überfordert sind, während Gesetzeslücken es ermöglichen, dass diese Exporte auf die offiziellen Recyclingquoten angerechnet werden.

Die EU hat zugesagt, den Export von Abfällen in Nicht-OECD-Länder bis November dieses Jahres einzustellen. Dies gilt jedoch weder für die Türkei noch für eine weitere Lücke, die es ermöglicht, Abfälle zunächst in das Vereinigte Königreich (das nicht unter die Vorschriften fällt) zu exportieren, bevor sie von dort aus in Länder des Globalen Südens weitergeleitet werden.

 

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass wiederverwendbare medizinische Geräte eine sichere Option sind

Eine bahnbrechende Studie an 587 Patienten, die in Grossbritannien Blasenkatheter verwenden, hat ergeben, dass wiederverwendbare Modelle genauso sicher sind wie Einwegkatheter. Sollten die Ergebnisse umgesetzt werden, würde dies zu einer erheblichen Senkung der Kosten und des Abfallaufkommens in öffentlichen Krankenhäusern führen und den Weg für weitere Untersuchungen zu anderen potenziell wiederverwendbaren Produkten im Gesundheitswesen ebnen.

 

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SeemaJUNI 2026: DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

Koordinator*in für den Rest der Welt (ROW), Homeoffice

by Seema on 20. Mai 2026 No comments

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026

Gehalt: Nach Vereinbarung (abhängig von Erfahrung und Standort)

Arbeitszeit: Mindestens 30 Stunden pro Woche (verhandelbar)

Standort: Remote; UK, CH oder EU
Bewerber*innen mit Wohnsitz in ihrem Heimatland werden bevorzugt.

Über Trash Hero
Trash Hero World leitet, unterstützt und koordiniert die weltweite Freiwilligenbewegung Trash Hero, die sich für eine saubere Welt frei von Plastikverschmutzung einsetzt.

Die Bewegung begann 2013 mit einem Beach Cleanup-Projekt in Thailand und ist mittlerweile auf rund 90 Chapters (lokale Gruppen) in 14 verschiedenen Ländern angewachsen. Im Mittelpunkt stehen nach wie vor die wöchentlichen Cleanups, durch die wir Aufklärungsarbeit zum Thema Abfallvermeidung leisten. Die Freiwilligen der Chapters führen darüber hinaus weitere Aktivitäten durch, wie z.B. die Gewinnung von Unternehmen für unser Wassernachfüllnetzwerk, Schulbesuche und verschiedene Formen der Öffentlichkeitsarbeit.

Auf nationaler und globaler Ebene setzen wir uns für eine Reduzierung der Plastikproduktion und die Einführung von Zero Waste-Systemen ein. Weitere Informationen zu unserer Arbeit auf unserer Website.

Trash Hero World ist in der Schweiz als gemeinnütziger Verein eingetragen; registrierte Trash Hero-Länderorganisationen gibt es zudem in Grossbritannien, Indonesien, Thailand und Myanmar. Unser globales Koordinationsteam besteht aus etwa 10 Personen, darunter sowohl Mitarbeitende als auch Freiwillige.

Arbeitskultur
Wir pflegen eine offene, freundliche und hilfsbereite Arbeitskultur, in der Mitarbeitende und Freiwillige auf allen Ebenen der Organisation zusammenarbeiten. Wir leben die Werte unserer Trash Hero Family und setzen uns alle persönlich für eine Zukunft ohne Abfall ein.

Unser Team arbeitet remote, grenz- und kulturübergreifend. Wir haben keine physischen Büros. Die Teammitglieder kommunizieren über Chat und treffen sich unter der Woche regelmässig online zu Zeiten, die unsere jeweiligen Zeitzonen berücksichtigen.

Die Arbeitszeiten sind flexibel, es wird jedoch ein hohes Mass an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung erwartet. Alle Arbeitszeiten müssen dokumentiert werden. Gelegentliche Arbeit am Wochenende oder am Abend (1–2 Mal pro Jahr) kann nach Absprache erforderlich sein.

Stellenbeschreibung
ROW-Koordinator*in (ROW Coordinator) ist eine neue, unbefristete Stelle, die unsere Aktivitäten im “Rest der Welt” – ausserhalb Asiens – unterstützt. Bislang handelt es sich um ein relativ kleines Netzwerk, das wir jedoch im Laufe der Zeit ausbauen möchten. Die Stelle vereint daher sowohl operative als auch strategische und zukunftsorientierte Aufgaben und umfasst ein breites Spektrum an Verantwortlichkeiten, das vom Freiwilligenmanagement über Kommunikation und Fundraising bis hin zu Übersetzungs- und Verwaltungsaufgaben reicht.

Als Teil des globalen Koordinationsteams gehören zu deinen täglichen Aufgaben beispielsweise die Betreuung oder Problemlösung für Freiwillige, die Überprüfung eingereichter Daten, die Aufnahme von Videos für soziale Medien und das Verfassen von Stiftungsanträgen.

Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine ideale Position für eine*n “Allrounder*in” – jemanden mit vielfältigen Fähigkeiten und einer schnellen Auffassungsgabe. Die Stelle eignet sich für Personen, die sowohl organisiert als auch flexibel sind, über eine ausgeprägte Sozialkompetenz verfügen und mühelos Beziehungen aufbauen und pflegen können. Muttersprachliche Kenntnisse in Englisch oder Deutsch sowie umfassende Kenntnisse der jeweils anderen Sprache sind ein Muss.

Für diese Position sind ausserdem ein klares Verständnis der Themen Zero Waste und Plastikverschmutzung sowie der Mission und der Standards von Trash Hero erforderlich. Diese Kenntnisse können im Laufe der Tätigkeit erworben werden.

Hauptaufgaben und Verantwortungsbereiche
Kommunikation (35%*)

  • Betreuung der Social Media Kanäle für UK und die Schweiz (deutschsprachig), einschliesslich der Erstellung von Inhalten (1–2 Beiträge pro Woche, mit Unterstützung unseres Digital Designers).
  • Unterstützung bei der Erstellung von Inhalten für Trash Hero World, insbesondere als Talking Head oder Voice-over-Erzähler*in.
  • Erste Anlaufstelle für die wichtigsten E-Mail- und DM-Adressen (UK, Schweiz, weltweit).
  • Stets aktuelle Fachkenntnisse zu Themen rund um Zero Waste und Plastikverschmutzung sowie zu den Arbeitsbereichen, Abläufen und Richtlinien von Trash Hero pflegen.
  • Medienanfragen beantworten; bei Bedarf Pressemitteilungen für UK und deutschsprachige Länder verfassen; Möglichkeiten für Medienberichterstattung erschliessen.
  • Vertretung von Trash Hero bei Veranstaltungen nach Bedarf, z. B. bei Präsentationen, Fundraising-Events und Networking-Veranstaltungen.

Fundraising (10%)

  • Recherche und Beantragung von internationalen Fördermitteln (UK, US und andere englischsprachige Anträge).
  • Monitoring und Berichterstattung für bestehende internationale Fördermittel durchführen.

Programmkoordination (35%)

  • Unterstützung und Betreuung der bestehenden Chapters und Freiwilligen, sowohl in Einzelgesprächen als auch in Gruppenmeetings.
  • Aktive Gewinnung neuer Chapters; Einarbeitung und Schulung von neuen Freiwilligen.
    Unterstützung bei der Umsetzung, Überwachung und Bewertung von Programmen und Projekten in der ROW-Region, einschliesslich:

    • Bestellung von Materialien und sonstige logistische Aufgaben
    • Sammeln von Daten zu den Chapter-Aktivitäten
    • Betreuung neuer und bestehender ROW-Refill-Stationen
    • Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Interessengruppen

Admin & Übersetzung (20%)

  • Vereinzelte Social Media Beiträge, den monatlichen Newsletter und andere Dokumente vom Englischen ins Deutsche übersetzen.
  • Pflege der Kontaktdatenbank der ROW-Freiwilligen.
  • Überwachung von Updates und Verstössen im Zusammenhang mit unseren Markenrechten.
  • Grundlegende Sekretariatsaufgaben für den Vorstand von Trash Hero UK und Friends of Trash Hero World.
  • Bei Bedarf weitere Massnahmen zur Unterstützung des globalen Koordinationsteams.

*geschätzte Zeitangaben in Prozent

Berufserfahrung & Fähigkeiten

Erforderlich

  • Englisch auf muttersprachlichem oder nahezu muttersprachlichem Niveau (C1-2), geschrieben und gesprochen
  • Deutsch auf muttersprachlichem oder nahezu muttersprachlichem Niveau (C1-2), geschrieben und gesprochen
  • Mindestens 7 Jahre Berufserfahrung im Bereich Kundenservice, Kommunikation oder einer ähnlichen Allround-Position
  • Hervorragende mündliche, schriftliche und zwischenmenschliche Kommunikationsfähigkeiten, inkl. ausgeprägter Vermittlungs-, Überzeugungs- und Verhandlungsfähigkeiten
  • Sicher im Präsentieren und bei öffentlichen Reden
  • Ein gutes Verständnis für Menschen und dafür, wie man sie unterstützt und motiviert
  • Fähigkeit, kritisch, kreativ und strategisch zu denken
  • Hervorragende Networking-Fähigkeiten
  • Gute IT Fähigkeiten (Excel, Word, Powerpoint und Google Workspace Äquivalente, einschliesslich Forms)
  • Fähigkeit, mit Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Kultur zusammenzuarbeiten
  • Eine präzise, gründliche und effiziente Arbeitsweise

Zusätzliches Plus

  • Vorherige Erfahrung im ehrenamtlichen Engagement und/oder im Fundraising
  • Kenntnisse über Best Practices auf den wichtigsten Social Media Plattformen.
  • Kenntnisse über Zero Waste Prinzipien und Themen rund um die Plastikverschmutzung
  • Kenntnisse in Canva, WordPress und Mailchimp; Lernbereitschaft, falls diese Kenntnisse nicht vorhanden sind

Einstellungsverfahren

Bewerbungen sind per E-Mail einzureichen und müssen Folgendes enthalten:

  • Lebenslauf mit 2 Referenzkontakten
  • ein Motivationsschreiben, in dem die wichtigsten Aufgaben, Erfahrungen und Fähigkeiten dargelegt werden
  • ein kurzes Video (weniger als 2 Minuten), in dem du dich vorstellst und erklärst, warum du gerne in dieser Position bei uns arbeiten möchtest

AI Richtlinie: Wir nutzen KI ausschliesslich als Hilfsmittel (zur Geschwindigkeits- und Effizienzsteigerung), niemals jedoch, um Denkprozesse auszulagern. Alle von KI generierten Inhalte werden vor ihrer Verwendung von einem Menschen kritisch begutachtet und auf ihre Richtigkeit überprüft. Grundsätzlich führt daher die Einreichung von unveränderten und/oder generischen, von KI generierten Inhalten im Rahmen einer Bewerbung zwangsläufig zur Ablehnung (und ja, wir erkennen das!).

Geeignete Bewerber*innen werden zu einem Online-Eignungstest und einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

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SeemaKoordinator*in für den Rest der Welt (ROW), Homeoffice

APRIL 2026 : DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

by Seema on 7. April 2026 No comments

Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats:

Die durch den Krieg in Westasien verursachte toxische Verschmutzung wird sich ausbreiten und noch Jahrzehnte andauern

Saurer Regen, Luftverschmutzung, Ölkatastrophen und die Rückkehr zahlreicher Länder zu umweltschädlichen Brennstoffen sind nur einige der katastrophalen gesundheitlichen und ökologischen Folgen des Konflikts – Folgen, die noch lange zu spüren sein werden, nachdem sich die Finanzmärkte wieder stabilisiert haben und das Medieninteresse sich anderen Themen zugewandt hat. 

 

Nestlé muss sich wegen illegaler Entsorgung von Plastikflaschen in französischen Wäldern vor Gericht verantworten

Die Staatsanwaltschaft der Region Vosges wirft dem weltweit grössten Mineralwasserhersteller vor, jahrzehntelang Böden und Gewässer illegal mit Plastikabfällen aus seinen Werken verschmutzt zu haben, wodurch Ökosysteme und Millionen von Anwohnenden einer beispiellosen und unermesslichen Mikroplastikbelastung ausgesetzt wurden. 

 

 

Könnte der Verzicht auf Plastik die Chancen auf ein Baby erhöhen?

Eine neue Netflix-Dokumentation mit dem Titel „The Plastic Detox“ begleitet sechs Paare mit unklarer Unfruchtbarkeit über einen Zeitraum von sechs Monaten dabei, wie sie ihren Kontakt mit Kunststoffen reduzieren: Wird es ihnen helfen, endlich ein Kind zu bekommen? 

Achtung Spoiler: Netflix hat zudem einen Artikel veröffentlicht, in dem gezeigt wird, was geschah, nachdem die Kameras ausgeschaltet wurden. 

 

Tödlicher Erdrutsch auf Jakartas grösster Mülldeponie: Sieben Menschen unter Abfall begraben

Die zweite tödliche Müllkatastrophe in diesem Jahr in Südostasien, auf der Bantar Gebang – Indonesiens grösster Mülldeponie-, führt zu Forderungen nach einer Reform des Systems und einem besseren Schutz für Abfallsammler*innen.

 

„Klimagaslighting“ ist das neue Greenwashing

Ein neuer Bericht von Clean Creatives, in dem über 1800 Werbeanzeigen analysiert wurden, belegt, dass die grossen Ölkonzerne nicht mehr nur grüne Versprechen machen, sondern fossile Brennstoffe als unverzichtbar für die Gesellschaft darstellen und ihre Pläne für eine Energiewende stillschweigend aufgeben.

 

Erwachsene nehmen jedes Jahr 250 g Mikroplastik zu sich: eine Zeitbombe für unsere Gesundheit

Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Molecular and Cellular Biochemistry veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Erwachsene jährlich eine Menge an Mikroplastik in der Grösse eines Esstellers zu sich nehmen, und identifiziert fünf zentrale biologische Wege, über die die Kunststoffpartikel das Gehirn schädigen und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson erhöhen können. 

 

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SeemaAPRIL 2026 : DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

Frauen gestalten unsere Zero Waste Zukunft

by Seema on 11. März 2026 No comments

Zum Internationalen Frauentag stellen wir fünf Freiwillige in den Mittelpunkt, die die Art und Weise verändern, wie ihre Gemeinschaften über Abfall denken.

Vom Klassenzimmer in Indonesien über Restaurants in Thailand und Insel-Cleanups in Malaysia bis zur Buchhandlung in der Schweiz – diese Frauen warten nicht auf Erlaubnis oder den perfekten Moment, um zu handeln. Sie kompostieren, richten Nachfüllsysteme ein, hinterfragen Verpackungsnormen, verwandeln Küchenabfälle in neue Produkte und setzen Mülltrennung dort um, wo es sie zuvor nicht gab. Gleichzeitig inspirieren sie andere, das scheinbar „Normale“ neu zu überdenken.

Ihre Geschichten beweisen, dass Zero Waste kein abstraktes Ideal ist, sondern etwas, das bereits durch alltägliche, praktische Entscheidungen umgesetzt wird.

Ining, Trash Hero Yogyakarta, Indonesien

Als Ining ein Kind war, konnte sie den Plastikmüll, den sie am Strassenrand sah, nicht ignorieren. Auf dem Heimweg von der Schule hob sie ihn auf und trug ihn nach Hause, um ihn da wegzuwerfen. Niemand hatte sie darum gebeten, aber für sie fühlte es sich falsch an, daran vorbeizugehen.

Dieser Instinkt blieb ihr erhalten. Als sie älter wurde, entwickelte sie ein stärkeres Bewusstsein für ihren eigenen Konsum. Sie begann, nur noch das zu kaufen, was sie wirklich brauchte, verzichtete auf Einwegplastik und ignorierte Modetrends. 2017 nahm ihre Schule gemeinsam mit Trash Hero am Clean Up Jakarta Day teil. Dort lerne sie unsere Freiwillige Amelia kennen und beschloss, sich zu engagieren.

Heute unterrichtet Ining Naturwissenschaften an einer Montessori-Mittelschule in Yogyakarta und sie integriert Umweltaktivitäten bei jeder Gelegenheit in den Schulalltag. Sie hat dazu beigetragen, ein Wasserauffüllsystem einzuführen, die Schüler*innen dazu ermutigt, wiederverwendbare Flaschen und Brotdosen mitzubringen, Ausflüge zum Pflanzen von Bäumen und Mangroven organisiert und die Einrichtung einer Zero Waste Kantine unterstützt. Ausserhalb der Schule nimmt sie regelmässig an Cleanups teil, hält Vorträge bei Veranstaltungen in der Gemeinschaft und Hochschulen und leitet Workshops, in denen organische Abfälle wie Speiseöl, Kaffeesatz und Öko-Enzyme zu nützlichen Produkten wie Seife und Kerzen verarbeitet werden. Zu Hause kompostiert sie und nutzt die Erde für ihren Garten.

Der Weg dorthin war nicht einfach. Als die Schule erstmals ihre Zero Waste Richtlinien einführte, protestierten einige Eltern und Mitarbeiter, dass dies viel zu kompliziert sei. Zu Hause teilen nicht alle das gleiche Bewusstsein. Nachbarn empfinden ihr Kompostieren und die Zucht von Maden als „schmutzig“, obwohl die üblichen lokalen Abfallpraktiken darin bestehen, Abfall zu verbrennen oder in den Fluss zu werfen.

Für Ining ist diese Arbeit jedoch keine Belastung. „Freiwilligenarbeit ist keine Verpflichtung. Es ist meine Identität. Und vor allem macht es mich glücklich.”

Aleks, Trash Hero Liestal, Schweiz

Für Aleks begann alles mit einem Foto. Als sie 2011 in Montenegro Urlaub machte, wollte sie ein Foto an einem wunderschönen Strand machen, aber der Sand war mit angespültem Abfall übersät. Also räumte sie ihn weg. Das Überraschende daran war, dass ihr das Aufräumen des Strandes mehr Freude bereitete als das Fotografieren.

Von diesem Moment an entwickelte sie die einfache Gewohnheit, überall, wo sie hinging, den Abfall aufzuheben, egal ob am Strand, in den Bergen oder in der Stadt. Aber diese Gewohnheit führte zu grösseren Fragen. Warum gibt es so viel Verpackungsmüll? Warum sind unverpackte Produkte selten und teuer? Warum sind Bio-Lebensmittel teuer, während mit Pestiziden belastete Lebensmittel billig sind? Wer profitiert von diesem System?

Diese Fragen veranlassten sie schliesslich dazu, 2024 ein Trash Hero Chapter in Liestal zu gründen. Ihr Ziel war es nicht nur aufzuräumen, sondern auch andere zu inspirieren und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Veränderungen zu schärfen. Seitdem haben sich viele Menschen angeschlossen und lokale Unternehmen haben angeboten, Hilfsmittel, Materialien und sogar Schaufensterflächen zur Verfügung zu stellen, um die Botschaft zu verbreiten.

Sie hat etwas Bemerkenswertes festgestellt: eine auffallend grosse Zahl von Frauen engagiert sich sowohl als aktive Teilnehmerinnen als auch als Unterstützerinnen. Ihr Engagement spiegelt ein starkes Verantwortungsbewusstsein für die Gesundheit ihrer Gesellschaft und Umwelt wider.

„Jeder noch so kleine Beitrag macht einen Unterschied“ ist das Motto von Aleks. Veränderung kann mit einem einzigen Stück Müll beginnen und sich zu einer Infragestellung der Systeme ausweiten, die ihn verursacht haben.

Zurainee, Trash Hero Kota Kinabalu, Malaysia

Zurainee wuchs an der Küste von Kota Kinabalu, Sabah, Malaysia auf. Als Kind war der Strand ihr Spielplatz. Im Laufe der Jahre beobachtete sie, wie er sich veränderte. Was einst sauber und unberührt war, wurde langsam mit Müll übersät.

„Es ist herzzerreissend, zu sehen, wie sich die Umweltverschmutzung in unsere Umwelt eingeschlichen hat.“

Ein viraler Beitrag in den sozialen Medien inspirierte sie zum Handeln. Es handelte sich dabei nicht um eine Kampagne oder eine Rede, sondern um ein Video eines Mannes, der beim Aufsammeln von Müll gefilmt worden war, ohne zu wissen, dass er aufgenommen wurde. Seine stille Aufrichtigkeit bewegte sie zutiefst. Wenn er versucht, Dinge zu verändern, ohne Anerkennung zu erwarten, dann kann sie das auch.

Sie trat einem lokalen Trash Hero Chapter bei und leitet dieses nun. Ihre Beachcleanups spiegeln einfache Werte wider und sind naturverbunden. Die Freiwilligen verwenden Stoffhandschuhe und wiederverwendbare Jutesäcke anstelle von Einwegmaterialien, um keine neuen Abfälle zu verursachen. Erfrischungen werden im Zero Waste-Stil serviert – Wasser zum Nachfüllen, Essen auf Bananenblättern. Sie hat diesen Ansatz mit anderen lokalen Organisationen geteilt, damit diese ihn bei ihren eigenen Veranstaltungen anwenden können.

Zu Hause trennt Zurainee organische Abfälle und kompostiert sie. Gebrauchtes Speiseöl und Aluminiumdosen werden zum Recycling gebracht. Ihre Familie verwendet wiederverwendbare Flaschen und vermeidet Einwegplastik. Sie kaufen lieber gebrauchte Kleidung als neue.

Im Laufe der Jahre hat sie beobachtet, wie das Bewusstsein gewachsen ist und Freund*innen und Nachbar*innen umweltfreundlichere Gewohnheiten angenommen haben. Ihre Botschaft an Frauen ist klar: Perfektion ist nicht das Ziel. „Bei Zero Waste geht es um kleine, bewusste Entscheidung im Alltag. Was wir praktizieren, sehen unsere Kinder und was wir wertschätzen, übernehmen unsere Familien.“

Resa, Trash Hero Ende, Indonesien

Die Umweltkarriere von Resa begann während ihres Studiums bei einem Praktikum in einer Stiftung für ökologischen Landbau in Bogor, Indonesien. Dort lernte sie, was es bedeutet, wenn Menschen im Einklang mit der Natur leben – nicht indem sie sie beherrschen, sondern indem sie mit ihr zusammenarbeiten.

Als sie Jahre später den Raja City Beach besuchte, war sie überrascht, wie sauber er war. Sie erfuhr, dass Trash Hero Ende dort kürzlich einen Cleanup organisiert hatte. Das bewegte sie, denn sie spürte den Schweiss, die Anstrengung und das Engagement, das dahintersteckt. Im September 2019 nahm sie an ihrem ersten Cleanup teil und ist seitdem als aktive Freiwillige dabei.

In ihrem Alltag arbeitet Resa im Bereich Monitoring und Evaluation für eine humanitäre NGO. Ausserhalb ihrer Arbeit konzentriert sie sich darauf, Einwegplastik zu Hause und in ihrer Gemeinschaft zu reduzieren. Derzeit gründet sie ein Unternehmen für nachfüllbare Wasch- und Spülmittel, um das Problem der Verpackungsabfälle anzugehen – eine der hartnäckigsten Formen der Plastikverschmutzung in Indonesien.

Das Konzept des Nachfüllens an sich ist nicht neu. Beispielweise kaufen Menschen traditionell fossile Brennstoffe, indem sie ihre eigenen Behälter zum Befüllen mitbringen. Nachfüllbare Reinigungsprodukte sind jedoch nicht weit verbreitet und Resa hat festgestellt, dass Gewohnheiten und Denkweisen nur schwer zu ändern sind. Selbst auf dem Markt bestehen einige Verkäufer*innen immer noch darauf, ihr Plastikverpackungen zu geben, weil sie glauben, dass dies höflicher ist, anstatt sie ihre eigenen Taschen und Behälter verwenden zu lassen.

Aber sie gibt nicht auf. Sie weiss, dass Veränderungen Geduld erfordern. „Auch wenn ich mit meinem Beitrag nicht den gesamten Plastikabfall weltweit kontrollieren kann, so möchte ich alles tun, was ich kann, egal wie klein es auch sein mag.“

Roj, Trash Hero Koh Mak, Thailand

Rojs Bewusstsein für Abfall begann weit weg von der Heimat. Während eines Praktikums in einem Restaurant in Deutschland sah sie, wie Abfall sorgfältig in verschiedene Kategorien sortiert wurde – etwas, das in dieser Zeit in Thailand nicht üblich war. Diese Erfahrung hinterliess einen bleibenden Eindruck.

Später, als sie ihr eigenes Restaurant auf der Insel Koh Mak eröffnete, beschloss sie, von Anfang an eine ordnungsgemässe Mülltrennung einzuführen. Das Ergebnis war beeindruckend: nach der Trennung blieb nur noch sehr wenig für die öffentliche Müllabfuhr übrig.

Heute hat ihr Restaurant auch den Verbrauch von Einwegplastik deutlich reduziert. Plastikstrohhalme wurden durch Glasstrohhalme ersetzt. Anstelle von Wasserflaschen werden wiederbefüllbare Glasflaschen angeboten. Gebrauchtes Speiseöl wird zur Reinigungsseife verarbeitet. Limettenschalen und Küchenabfälle werden zu natürlichem Spülmittel.

Sie sind nicht ganz Zero Waste, beispielsweise stellen Takeaway-Verpackungen nach wie vor eine Herausforderung dar, aber Perfektion steht dem Fortschritt nicht im Weg. Das Leben auf einer kleinen Insel und in unmittelbarer Nähe zur Natur macht jede Entscheidung sichtbar. So hat Roj gelernt, das zu tun, was sie kann, jeden Gegenstand zu überdenken und ihn bewusster zu nutzen.

Es habe zwar einige Kosteneinsparungen gegeben, aber wichtiger sei das Gefühl des Stolzes. „Wir sind stolz darauf, ein Restaurant zu sein, das sich um die Umwelt kümmert. Unsere Mitarbeitenden und die Menschen um uns herum unterstützen uns dabei und das motiviert uns, uns weiter zu verbessern.“

Roj schloss sich 2018 Trash Hero Koh Mak an, nachdem sie erkannt hatte, wie wichtig es ist, die Insel sauber zu halten. Zunächst backte sie jede Woche Brownies für die Freiwilligen – heute leitet sie das Chapter.

Ihren Rat an andere, die ebenfalls Abfall reduzieren möchten, ist praxisnah: Fange klein an, eine Veränderung nach der anderen.

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SeemaFrauen gestalten unsere Zero Waste Zukunft

MÄRZ 2026 : DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

by Seema on 25. Februar 2026 No comments

Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats:

Grosser Erfolg: Kanada erlaubt die gesetzliche Einstufung von Plastik als giftig

Die Initiative, alle hergestellten Kunststoffartikel als giftig einzustufen, begann 2021, als die liberale Regierung diese Erklärung in das kanadische Umweltschutzgesetz aufnahm. Nach lautstarken Protesten der Kunststoffindustrie wurde die Formulierung 2023 von einem Bundesrichter gestrichen.

Nun hat aber ein einstimmiges Urteil des Bundesberufungsgerichts diese Entscheidung aufgehoben und damit den Weg für Verbote von Einwegplastik in Ottawa und darüber hinaus geebnet.

 

Neue Erkenntnis: wissenschaftlich fundierte Methode, um Mikroplastik aus dem Körper zu entfernen

Erste Forschungen an Ratten in Japan deuten darauf hin, dass ein gewöhnlicher Bestandteil der Ernährung – Ballaststoffe – dazu beitragen könnte, dass aufgenommene Mikroplastikpartikel nicht in den Blutkreislauf gelangen und vollständig aus dem Darm entfernt werden.

Wissenschaftler*innen arbeiten derzeit daran, die genaue Art der Ballaststoffe zu identifizieren, welche diese Auswirkung hat. Für den Moment ist es trotzdem immer noch das beste, Mikroplastik möglichst zu meiden.

 

Durchbruch bei den Verhandlungen über das UN-Plastikabkommen: neuer Vorsitzender gewählt

Am 7. Februar wählten die Länder in Genf Julio Cordano, Chiles Chefunterhändler für Klimaverhandlungen, um die seit August 2025 ins Stocken geratenen Gespräche wiederzubeleben. Obwohl sich die Diskussionen bei diesem Meeting auf Verfahrensfragen beschränkten, zeigt das Ergebnis, dass Fortschritte möglich sind, wenn die beteiligten Staaten über das Konsensprinzip hinausgehen und alle verfügbaren Entscheidungsinstrumente nutzen.

 

In allen getesteten Kopfhörern wurden hormonell wirksame Chemikalien gefunden

Das Projekt Tox Free Life For All (giftfreies Leben für alle) stellte fest, dass alle 81 Modelle (In-Ear aber auch Over-Ear-Kopfhörer), darunter auch grosse Marken wie Bose, Samsung und Panasonic, giftige Zusatzstoffe enthielten. Ausserdem wurde festgestellt, dass die Migration von Plastik auf die Haut durch Hitze, Schweiss und täglichen Gebrauch zunimmt. 

Der Cocktail aus Chemikalien in Kunststoffen wird mit dem weltweiten Anstieg der Krebs-, Adipositas und Unfruchtbarkeitsraten in Verbindung gebracht.

 

Was wäre, wenn jede*r Zehnte die Ess-, Fahr-, Heiz- und Einkaufsgewohnheiten ändern würde?

Ein neuer AP-Bericht konzentriert sich auf amerikanische Verbraucher, der zeigt, dass 90 Millionen Tonnen weniger Treibhausgasemissionen in den USA ausgestossen würden, wenn nur 10 % der Bevölkerung ihren Lebensstil ändern. Eine wirklich bemerkenswerte Reduzierung.

Nun stellen wir uns vor, welche Auswirkung es hätte, wenn 1 von 10 umweltverschmutzende Unternehmen ihre Vorgehensweise ändern würde! Das hätte wahrscheinlich noch grössere Auswirkungen.

 

Es ist an der Zeit, die politische Macht der Umweltverschmutzer ins Visier zu nehmen


 

Ein Ansatz zum Nachdenken: um den Klimawandel und die Umweltverschmutzung wirksam zu bekämpfen, sollten wir weniger Zeit damit verbringen, uns um die Emissionen zu sorgen, sondern viel mehr darauf zu konzentrieren, das Machtgefälle zwischen den Eigentümern grüner und fossiler Vermögenswerte zu beseitigen. Hier geht es zur vollständigen Analyse.

 

Was hältst du von diesen Storys? Haben wir etwas übersehen? Schreib es uns in die Kommentare!

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SeemaMÄRZ 2026 : DIE WICHTIGSTEN NEWS DES MONATS

Februar 2026 : Die wichtigsten News des Monats

by Seema on 4. Februar 2026 No comments

Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats

Plastikemissionen könnten die Gesundheitsschäden bis 2040 verdoppeln

Eine grosse neue Studie im Fachjournal The Lancet prognostiziert zunehmende Schäden, welche uns immer mehr Lebensjahre kosten werden, durch die Neuproduktion von Plastik – verursacht durch Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung und die Freisetzung giftiger Chemikalien.

Die Forschenden identifizierten Risiken in jeder Phase des Lebenszyklus von Plastik und kommen zum Schluss, dass nur ein grundlegender Systemwandel, einschliesslich Begrenzungen der Produktion, die erwarteten gesundheitlichen Belastungen verringern kann.

 

Mülldeponie in Cebu City, Philippinen, stürzt ein und begräbt dutzende Menschen

Eine als vermeidbar bezeichnete Tragödie kostete beim Einsturz einer Deponie 36 Abfallarbeiter*innen das Leben, weitere 18 Menschen wurden verletzt. Das Unglück hat Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung und einem grundlegenden Systemwandel ausgelöst.

Der Englische Artikel „living and dying on the edge of the dump“ gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Lebens am Rand der Deponie.

 

Ölindustrie verkauft fossiles Plastik als „grün“

Eine umfangreiche neue Untersuchung zeigt, dass die weltweit grössten Kunststoffhersteller überwiegend neuen Plastik fälschlicherweise als „recycelt“ kennzeichnen und an Marken verkaufen, die ihn nutzen, um ihre Nachhaltigkeitsbilanz gegenüber der Kundschaft zu präsentieren.

Doch damit nicht genug: Die EU scheint dem Druck nachzugeben, diese irreführende Praxis sowohl zu legalisieren als auch zu subventionieren.

 

Warum Plastikverbote nicht funktionieren und was sich ändern muss

Die EU hat 2021 mehrere Einwegplastikprodukte verboten. Warum sind sie trotzdem noch im Umlauf?

Globale Märkte, schwache Kontrollen und rechtliche Schlupflöcher sind laut einem neuen Bericht der Deutschen Welle dafür verantwortlich.

 

Plastikabfall als Brennstoff im Haushalt gefährdet Millionen von Menschen

Laut neuer Forschung führen die weltweiten Trends von übermässiger Plastikproduktion, Abfallexporten (Müllverschiffung ins Ausland) und städtischer Armut dazu, dass Familien mit giftigem Müll Essen kochen und heizen müssen.

Die Studie untersuchte einkommensschwache Haushalte in 26 Ländern des Globalen Südens und stellte überall dieselben besorgniserregenden Muster fest. Die Forschenden fordern daher mehr Aufmerksamkeit für dieses versteckte Problem.

 

Über Cleanups hinaus: Ein Sonntag mit Trash Hero Jakarta

Die Jakarta Post berichtet über die Arbeit unserer indonesischen Freiwilligen und darüber, wie sie dazu beiträgt, die ursprünglichen Probleme an der Quelle anzugehen.

„Wissen aus der Praxis, verwurzelt in gelebter Erfahrung, hat die Kraft, politische Entscheidungen zu beeinflussen,“ schliesst die Reporterin.

 

Was hältst du von diesen Storys? Haben wir etwas übersehen? Schreib es uns in die Kommentare!

Jeden Monat berichten wir über die wichtigsten Themen aus der Welt der Plastikverschmutzung – und über die Arbeit, die getan wird, um sie zu stoppen. Von Abfall bis hin zu Zero Waste – wir sind immer auf dem neuesten Stand der Forschung, Trends und Greenwashing-Taktiken.

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SeemaFebruar 2026 : Die wichtigsten News des Monats

Das erreicht man mit Menschen, die da sind

by Seema on 3. Februar 2026 No comments

Veränderung passiert, wenn Menschen handeln – und wir sind da, um genau das zu tun!

Jede Woche packen Trash Hero Freiwillige in ihren Gemeinschaften an. Wir sind da, um aufzuräumen, aufzuklären und Abfall zu verhindern. Dieses Jahr waren wir in 95 Orten in 14 Ländern aktiv (Kambodscha, Tschechien, Deutschland, Indonesien, Japan, Kuwait, Malaysia, Myanmar, Serbien, Südkorea, Schweiz, Thailand, USA und Vietnam).

Mit den weltweit erfassten Daten aus 2025 zeigen wir in diesem kurzen Video, was wir zusammen geschafft haben:

Im Folgenden zeigen wir die Wirkung unserer Kernprogramme im Detail.

Handeln und Bewusstsein (wöchentliche Cleanups)

Alleine im Jahr 2025 haben die Freiwilligen von Trash Hero 2’071 Aufräumaktionen organisiert und 37’089 Freiwillige mobilisiert, davon waren 10’992 unter 16 Jahre alt! Zusammen haben sie über 115,1 Tonnen Abfall gesammelt!

Damit kommen wir von Dezember 2013 bis Dezember 2025 auf:

  • 25’378 Aufräumaktionen organisiert
  • 599’248 Freiwillige, darunter 165’842 Kinder mobilisiert
  • 2’716’807 kg gesammelter Abfall

Trash Hero Communities

Dank ihres konsequenten und zuverlässigen Engagements erhalten unsere Freiwilligen oft die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Sichtweisen zum Thema Abfall weiterzugeben. Dazu gehören Bildungsvorträge, die Unterstützung von Zero Waste-Veranstaltungen oder die Teilnahme an politischen Diskussionen. Im Jahr 2025 organisierten die Freiwilligen von Trash Hero 237 Community-Veranstaltungen oder nahmen daran teil und brachten 14’425 Menschen die Problematik der Plastikverschmutzung und die erforderlichen Massnahmen zur Lösung des Problems näher.

Seit 2022 haben die Freiwilligen von Trash Hero 40’110 Menschen an 700 solchen Veranstaltungen erreicht und motiviert.

Unser Trash Hero Communities Programm umfasst unser kostenloses Wassernachfüllnetzwerk, das derzeit aus 584 Partnerunternehmen besteht. Allein im Jahr 2025 haben diese Unternehmen dazu beigetragen, die Verwendung von 1,8 Millionen Einweg-Plastikflaschen zu verhindern und 98 Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden! Seit Projektbeginn haben wir:

Trash Hero Kids Programm

Unser Trash Hero Kids Programm bezieht Grundschulkinder in den Schutz ihrer Umwelt ein und nutzt dabei ein Geschichten- und Aktivitätsbuch, um langfristige Verhaltensänderungen zu fördern. Im Jahr 2025 nahmen 629 neue Kinder an dem Programm teil. Ausserdem haben wir 59 Veranstaltungen für Kinder durchgeführt und 6’856 Kinder unter 16 Jahren für die kritischen Themen der Plastikverschmutzung sensibilisiert. Wir haben 2022 begonnen, diese Veranstaltungen zu protokollieren. Seitdem haben wir insgesamt 298 Kinderveranstaltungen mit 21’366 Kindern durchgeführt.

Vielen Dank an alle, die sich im Laufe der Jahre beteiligt, organisiert, gespendetund an u ns geglaubt haben. Ihr seid ein wichtiger Teil unserer Bewegung!

Wir hoffen, dass ihr 2026 wieder dabei seid.

 

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SeemaDas erreicht man mit Menschen, die da sind

Januar 2026 : Die wichtigsten News des Monats

by Seema on 16. Januar 2026 No comments

Unser Überblick über die wichtigsten Meldungen des Monats

Wiederverwendungssysteme könnten einen Grossteil der Plastikverschmutzung stoppen

97 % der Verschmutzung durch Verpackungen könnten bis 2040 verhindert werden. Durch Investitionen in Wiederverwendungs­infrastruktur und den Ersatz von Plastik durch sicherere alternative Materialien wäre dies möglich, so die Pew Foundation. Ihr Bericht Breaking the Plastic Wave 2025 prognostiziert ausserdem, dass sich die Plastikverschmutzung im gleichen Zeitraum verdoppeln wird, wenn nichts unternommen wird.

 

Werbung von Nike, Lacoste und Superdry wegen Greenwashing verboten

Im Rahmen des Vorgehenes gegen Greenwashing hat die britische Werbeaufsichtsbehörde Advertising Standards Agency festgestellt, dass die grossen Marken Nike, Superdry und Lacoste in diesem Jahr in Google-Anzeigen übertriebene und nicht belegte Aussagen zu den angeblichen Umweltvorteilen ihrer Kleidung gemacht haben.

 

„Upgecycelte“ Kleidung verschärft das Mikroplastikproblem

Recyceltes Polyester, das von grossen Marken wie Patagonia, Zara und H&M als „upgecyceltes“ und nachhaltiges Material beworben wird, hat in Labortests der Changing Markets Foundation 55 % mehr Mikroplastikfasern freigesetzt als herkömmliches Polyester. Sein zunehmender Einsatz verschärft damit die Verschmutzung, die es eigentlich reduzieren sollte.

 

Erfahrene Aktivistin nimmt weiteren Chemieriesen ins Visier

Die renommierte Goldman-Preisträgerin Diane Wilson hat die Absicht erklärt, den Petrochemie-Giganten Dow zu verklagen, weil ihre Organisation unzählige Mengen an Nurdles (Plastikpellets) und andere Schadstoffe festgestellt hat, die aus dem Werk in Seadrift, Texas, in die umliegenden Gewässer und Gebiete gelangen.

 

Dörfer rund um Hanoi recyceln den Müll der Welt – und bezahlen mit ihrer Gesundheit

Übermässige Einfuhr und Lagerung von Abfällen sowie nur geringe Regulierung haben die Bevölkerung der Vororte von Hanoi gefährlichen Giftstoffen ausgesetzt, was laut einer Untersuchung von AFP zu einer um ein ganzes Jahrzehnt geringeren Lebenserwartung im Vergleich zum nationalen Durchschnitt in Vietnam führt.

 

Warum globale Umweltverhandlungen immer wieder scheitern – und was wir dagegen können

„Wir müssen ein System modernisieren, das für eine andere Zeit und andere Probleme geschaffen wurde als die komplexen, vernetzten Herausforderungen, denen wir heute gegenüberstehen“, sagt Professorin Catalina Turcu von der UCL in einem interessanten Beitrag über globale Umweltpolitik-Verhandlungen.

 

Lissabon erweitert Pfandbechersystem

Der 2025 in Lissabon getestete Pfandbecher-Service CopoMais wird im ersten Quartal dieses Jahres im gesamten Stadtzentrum eingeführt. Damit gehört Lissabon zu den ersten europäischen Städten, die grossflächig Mehrweg ermöglichen. So werden Millionen Einwegbecher für To-go-Getränke eingespart. Die Initiative ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, einem Unternehmen für Kreislaufwirtschaft und dem Verband der portugiesischen Hotel- und Gastronomiebranche.

 

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Jeden Monat berichten wir über die wichtigsten Themen aus der Welt der Plastikverschmutzung – und über die Arbeit, die getan wird, um sie zu stoppen. Von Abfall bis hin zu Zero Waste – wir sind immer auf dem neuesten Stand der Forschung, Trends und Greenwashing-Taktiken.

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SeemaJanuar 2026 : Die wichtigsten News des Monats

Welcher Volunteer-Leader-Typ bist du?

by Seema on 14. Januar 2026 No comments

Zu Beginn des Jahres 2026 blicken viele von uns nach vorn – auf der Suche nach Vorsätzen, die wirklich zählen: solche, die etwas in der Welt bewirken, die Gemeinschaft stärken und langfristig Bestand haben. Wenn du schon einmal den Wunsch hattest, etwas Positives in deiner Nachbarschaft zu starten, aber nicht genau wusstest, wie, bist du damit nicht allein.

Trash Hero Chapters (ehrenamtliche Gruppen) entstehen nach einer einfachen Formel: engagierte Menschen aus der Region treffen sich regelmässig, um gemeinsam aufzuräumen, sich zu vernetzen und dabei ihre Gemeinschaft wachsen zu lassen. Hintergrundwissen, Planung und Kampagnenfähigkeiten kann man sich unterwegs aneignen. Was sich nicht lernen lässt, ist deine eigene Beziehung zu dem Ort, an dem du lebst.

Bevor du dich zu etwas verpflichtest, ist ein wichtiger erster Schritt, deine eigenen Fähigkeiten zu erkennen und wertzuschätzen. Führung im Ehrenamt hat viele Gesichter, und die stärksten Teams entstehen, wenn unterschiedliche Stärken zusammenpassen. Unser kurzer Quiz unten kann dir helfen, deinen natürlichen Führungsstil zu erkennen – und die Art von Gründungsteam, das du eines Tages um dich herum aufbauen könntest.

Meistens A – Netzwerker*in
Du kennst Menschen aus unterschiedlichen Bereichen – Eltern, Vereine, lokale Cafés, Wochenmärkte, Facebook-Gruppen – und stellst von Natur aus Verbindungen her. Du baust Vertrauen auf, weil du genau weisst, wen du ansprechen und wem du jemanden vorstellen solltest.

Bewegungen beginnen mit Verbindung – und genau das bringst du bereits mit. Ein Chapter, das von dir gestartet wird, wird sich von Tag eins wie ein Gemeinschaftsprojekt anfühlen, nicht wie eine Einzelmission.

Meistens B – Organisator*in
Du setzt Ideen in die Tat um, indem du den Ablauf planst, den Ort prüfst, die Ausrüstung sortierst und die Rollen klar verteilst, sodass andere leicht mitmachen können. Deine Führung ist nicht laut, aber effektiv – alle wissen immer, wo sie sein müssen und was als Nächstes zu tun ist.

Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, Komplexes einfach zu machen, geben den Freiwilligen Sicherheit. Ein Chapter, das du startest, wird eine klare Struktur haben, sodass andere unkompliziert einsteigen können.

Meistens C – Motivator*in
Du inspirierst andere zum Mitmachen, indem du es persönlich und machbar wirken lässt. Du kannst Menschen motivieren, ohne Druck auszuüben, und ein zögerliches „Vielleicht“ mit wenigen Worten in ein begeistertes „Warum nicht?“ verwandeln. Das ist mehr als blosses Anfeuern – du hilfst den Menschen zu glauben, dass sie gemeinsam wirklich etwas bewirken können.

Besonders gut bist du darin, kleine Erfolge zu feiern, was die Motivation langfristig aufrechterhält. Ein Chapter, das du gründest, wird sinnvoll, hoffnungsvoll und energiegeladen wirken – selbst an regnerischen Tagen.

Meistens D – Teamgestalter*in
Du verwandelst einmalige Aktionen in etwas Beständiges. Du hörst gut zu, merkst dir, was Menschen brauchen, und sorgst dafür, dass alle Freiwilligen sich wertgeschätzt und unterstützt fühlen. Du hilfst Teams, zusammenzuhalten, nachhaltig zu wachsen und Überlastung zu vermeiden.

Ausserdem bist du die Person, die ruhigere oder neue Mitglieder bemerkt und sanft einbindet, ohne dass es auffällt. Ein Chapter, das du startest, wird beständig, freundlich und mit echter Nachhaltigkeit wachsen.

Erkennst du dich wieder?
Wenn dich einer dieser Führungsstile angesprochen hat, ist das grossartig. Wichtig ist jedoch, daran zu denken, dass kein Stil von Natur aus „besser“ ist als ein anderer. Starke Volunteer-Gruppen entstehen nur selten um eine einzige perfekte Führungspersönlichkeit. Sie werden von Teams aufgebaut, deren Mitglieder sich mit unterschiedlichen, sich ergänzenden Fähigkeiten einbringen, die sich für dieselben Themen interessieren und gemeinsam die Motivation teilen, etwas zu bewegen.

Und genau so entstehen Trash Hero Chapters. Ob du nun Netzwerker*in, Organisator*in, Motivator*in oder Teamgestalter*in bist – du bringst bereits eine der wichtigsten Zutaten mit, und dein Gründungsteam ist vielleicht näher, als du denkst (hol einfach deine Freund*innen dazu, dieses Quiz zu machen!). Und egal, welche Mischung ihr am Ende habt – wir unterstützen euch dabei.

Wenn 2026 für dich das Jahr ist, in dem aus dem Gedanken „Jemand sollte etwas gegen Plastikverschmutzung tun“ ein gemeinsames „Lasst uns zusammen etwas tun“ wird, dann musst du nur deine Leute zusammentrommeln und auf unsere Seite „neue Gruppe gründen“ gehen oder uns direkt kontaktieren. Wenn du dich entscheidest, loszulegen, begleiten wir dich beim Start deiner ersten Cleanup-Aktion – und darüber hinaus.

So haben wir unsere globale Bewegung aufgebaut – mit Freiwilligen, die unterwegs lernen und wachsen. Es ist keine Perfektion nötig, keine einsamen Held*innen, einfach Menschen, die sich für ihren Ort einsetzen und aktiv werden. Könnte das auf dich zutreffen?

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